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Bericht Ausflug 2016

Medienmitteilung
Datum: 20.09.2016
Autor: Nicole Bischof, Aktuarin Samariterverein Lutzenberg/Wienacht
Kontakt: coffeeshop32@gmx.ch


Samariter schnitzeln in Basel

Hochmotiviert und warm gekleidet trafen sich am letzten Samstag die Mitglieder des Samaritervereins Lutzenberg/Wienacht am Bahnhof in Rheineck. Ziel war der zwei tägige Vereinsausflug, diesmal nach Basel.
Nach der Zugfahrt traf man in Basel ein, und besichtigte die Unterkunft für die Nacht, nämlich die Jugendherberge St.Alban, nahe am Münster und am Rhein gelegen. Ein Teil des Nachmittags konnten die Vereinsmitglieder die Innenstadt auf eigene Faust erkunden, danach stand etwas gemeinsame Kultur auf dem Programm.
Ein Besuch im Pharmazie Historischen Museum, im „Haus zum vorderen Sessel“ sollte die Samariter und ihre Arbeit an die Wurzeln allen Helfens erinnern, dort wo Paracelsus und Erasmus ein- und ausgingen. Das "Apothekenmuseum" umfasst Sammlungen von alten Medikamenten und Apotheken, von Laborutensilien, Keramik, Instrumenten, Büchern, Kunst und Kunsthandwerk. Es gab viel zu entdecken und zu bestaunen, auch waren einige Exponate etwas gewöhnungsbedürftig. Nicht immer galten rein vernünftige Überlegungen und objektive Heilerfolge als Standard für die Güte eines Arzneimittels. Einen Überblick über Wandlungen und auch Irrungen im Medizinalwesen früherer Zeiten vermittelt diese Ausstellung.
Nach Kultur sollte nun auch die Wirtschaft nicht zu kurz kommen. Als nächstes Highlight wurde den Samaritern eine reich gespickte, selbstverständlich alkoholfreie, Bowle in der höchst gelegenen Bar der Schweiz serviert. Hoch über den Dächern von Basel, mit fantastischer Weitsicht über die Stadt, konnte man entspannen und den Ausblick geniessen. Mit dem anschliessenden Abendessen in der Jugendherberge und anregenden Spielen bis tief in die Nacht, war der erste Tag in Basel schon vorbei.
Der zweite Tag jedoch, der Sonntag, sollte noch so einige Überraschungen bringen. Man versammelte sich gegen Mittag auf dem Münsterplatz und erfuhr, dass zur Schnitzeljagd in Basel gerufen wurde. In Teams sollte anhand von Kartenmaterial und einem Fragekatalog die Stadt, ähnlich einem Fox Trail, erkundigt werden. Die Teams starteten nicht nur motiviert, nein sogar ehrgeizig und voller Tatendrang. Erste neuralgische Punkte der Stadt mussten gefunden werden, die ersten geheimen Pläne der einzelnen Teams, zur bestmöglichen Laufrouten, wurden leise besprochen. Fast zwei Stunden dauerte der Exkurs durch die wunderschöne Basler Altstadt, Glaibasel (Kleinbasel) und entlang dem Rhein. Einige der angesteuerten Zwischenziele, z.B. der Affenbrunnen am Andreasplatz, hätte man vermutlich nie gefunden, oder bei einer normalen Stadtbesichtigung einfach übersehen. Von der Altstadt Kleinbasel konnten die Samariter mit der Leu Fähri den Rhein überqueren und landeten wieder in der Altstadt Grossbasel, bei der Wettsteinbrücke. Dort galt es, zum Abschluss der Schnitzeljagd, noch ein paar lustige Geschicklichkeitsspiele zu bestehen.

Der Sonntagnachmittag war viel zu schnelle vorbei, und so mussten sich die Samariter wieder auf den Weg zurück in die Ostschweiz machen. Und das obwohl die Vorderländer Samariter gerade erst angefangen hatten, das seltsame „Baslerdeutsch“ etwas zu verstehen.
Müde aber gut gelaunt traf man gegen Abend wieder in Rheineck ein. Ein absolut gelungener Ausflug, mit vielen Überraschungen, und Mitgliedern die nicht nur verstehen zu helfen, nein auch verstehen wie man Spass haben kann.



Nicole Bischof
Aktuarin
SV Lutzenberg/Wienacht